Soll ich? Oder besser nicht?

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… Ach geh du zuerst, ich renn schnell wieder rein, die Welt ist einfach zu groß da draussen 🙂
Nur wenige trauen sich, aber im Laufe der Zeit werden es mehr. Sie betreten zum ersten Mal in ihrem Leben eine Wiese.
Die meisten rennen schnell wieder rein, andere beobachten alles von innen, also hinterm Zaun. Sie wollen entdecken aber auch den sicheren, ihnen bekannten Raum nicht verlassen. Und es ist so wundervoll, wenn sich das erste Huhn traut und dann nach und nach die anderen folgen. Schon nach sehr kurzer Zeit scharren sie, zupfen Gras und sehen einfach glücklich aus. So wie wir.

Diese buntgemixte Schar unserer Neuzugänge besteht aus

Hellbraune = Hybridhühner
Dunkelbraune = Rhodeländer
Schwarzbraune = Marans
Weisse und Graue = Grünleger
Die mit den Karos 🙂 , schwarz, weiß = Deutscher Sperber

Mehr oder weniger regelmässig nehmen wir Hühner, die ansonsten getötet würden, bei uns auf und jedes Mal ist es ein spannendes und sehr schönes Erlebnis.

Wenn man überlegt, dass wir um die 60 Hühner haben dann sollte man meinen, dass wir so in etwa täglich 30 bis 40 Eier bekommen könnten. Tja, da macht man aber die Rechnung ohne den Wirt bzw. ohne die Hühner. Mundraub nennen wir sowas. Wenn wir nicht ganz ganz fix sind, finden wir mit etwas Glück 4 Eier am Tag, den Rest futtern sie selber.

Mal schauen, ob wir sie austricksen oder ob sie irgendwann von alleine so gnädig sind, uns das eine oder andere Ei zu überlassen. Wir würden uns auch bei jedem einzelnen Huhn bedanken.

 

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