Unser Karsten ist heute gestorben

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Heute, 27.09.2017, mussten wir unseren Hahn Karsten gehen lassen. weiterlesen

Unser Hahn Karsten ist krank – und nicht nur er

Unser sehr kranker Karsten
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Karsten, unserem Hahn, geht es schlecht.  Er hatte schon vor ein paar Wochen eine Nebenhöhlenentzündung, die wir aber mit einem Vogelspezialisten gut in den Griff bekommen hatten. So dachten wir, bis es   jetzt wieder losging. Er hat vereiterte Augen, wieder Eiter im Rachen und der Kamm ist bläulich verfärbt. Insgesamt kein gutes Zeichen. weiterlesen

Frühsport oder fang das Huhn

Hühnerschar am Baum
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Gestern war ein großer Tag für unsere Hühnerschar, die Impfung gegen die Newcastle Krankheit war fällig. Diese Impfung ist vorgeschrieben, hier gilt kein Wenn und Aber. Die Newcastle Krankheit ist ein Virus, der in erster Linie Hühner befällt. Die Erkrankung zeigt sich durch Apathie, blutigen Durchfall, Fieber, Atemnot und Appetitlosigkeit. Man kann die Impfung mit dem Trinkwasser verabreichen, dazu muss man aber zwingend prüfen, dass auch alle Tiere ausreichend Wasser zu sich nehmen, was uns ein bisschen zu unsicher ist.

Also galt es, unsere Hühnerschar einzufangen und zum Tierarzt zu bringen. Das ist eine sportliche Herausforderung für uns. Unsere Hühner kennen und mögen uns und einige kommen auch zutraulich, wenn man sie ruft. Aber sich einfangen und in Transportboxen setzen lassen geht dann doch über das Verständnis unserer kleinen Freunde hinaus. Manche stossen Schreie aus, als ginge es zum Schafott. Das ist gar nicht schön und tut uns auch in der Seele weh. Hilft aber nicht, was muß, dass muß. So haben wir dann einen sportlichen Morgen, bis alle Hühner endlich sicher verstaut in ihren Boxen sitzen.

Die Impfungen gehen dann eigentlich schnell über die Bühne, jedes unserer 50 Hühner bekommt eine Spritze in den Brustmuskel. Dafür bekommt der Tierarzt ein schönes Andenken in Form eines wunderbaren Hühnerschisses :-).

Gott sei Dank ist diese Impfung nicht so wahnsinnig teuer, aber immerhin lassen wir knapp € 80,00 beim Arzt. Wie oben schon gesagt – was muß, dass muß.

In unserem Stall ist es erschreckend leer und vor allem still. Aber wir wissen ja, sie kommen wieder.

Heute morgen dann bekommen wir die Info, dass ab sofort Stallpflicht gilt. Na Bravo, das wird den Damen und Herren Hühner und Gänsen überhaupt nicht gefallen. Vor allem unsere Gänse werden schon unruhig, wenn sie mal ein paar Minuten später rausgelassen und gefüttert werden. Wir werden versuchen, ihnen das zu erklären. Aber wir wissen genau, dass sie DAS nicht verstehen. Ansonsten sind sie sehr verständig, aber Freiheitsberaubung finden sie mal so überhaupt nicht lustig.

Wie steht es oben? Was muß…..

Und wenn Sie uns vielleicht helfen wollen, drücken Sie einfach auf den Knopf 🙂

Ein blindes Huhn – findet leider kein Korn

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Unsere Hybriden (das sind Hühner, Anm. d.R.) sind nun über sechs Jahre alt, also wahre Methusalemchen. Eine von den Damen ist blind und bekommt eine Extrabehandlung, wird gefüttert und separat gehalten.

Heute, bei dem wunderbaren sonnigen Wetter, so ab mittag, hab ich sie dann zu den anderen nach draußen in die Wiese gesetzt. Sie ist mit den anderen Hühnern stundenlang unterwegs gewesen und hat das Wetter, aber auch die Hühnergesellschaft genossen.

Sie hat gescharrt, ein Sandbad genommen und dann war sie irgendwann einfach weg.
Als es eben dunkel wurde habe ich das Tor der Hühner, wie jeden Abend wenn sie ins Bett gehen, abgeschlossen damit sie über Nacht sicher sind. Nur Brydi fand ich nicht.

Als ich eben zur Gartentüre zurück kam saß sie da, horchend und auf mich wartend dass ich sie endlich ins Bett bringen kann. 🙂

Ich bewundere die kleine beflügelte Dame für ihr Vertrauen und ihre Treue, für ihr Selbstbewusstsein und ihr angenommenes kleines Hühnerglück dass sie nun schon seit 5 Jahren bei und geniessen darf. 🙂

Da geht mir abends noch schnell das Herz auf ……..

Soll ich? Oder besser nicht?

neue Hühnerschar
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… Ach geh du zuerst, ich renn schnell wieder rein, die Welt ist einfach zu groß da draussen 🙂
Nur wenige trauen sich, aber im Laufe der Zeit werden es mehr. Sie betreten zum ersten Mal in ihrem Leben eine Wiese.
Die meisten rennen schnell wieder rein, andere beobachten alles von innen, also hinterm Zaun. Sie wollen entdecken aber auch den sicheren, ihnen bekannten Raum nicht verlassen. Und es ist so wundervoll, wenn sich das erste Huhn traut und dann nach und nach die anderen folgen. Schon nach sehr kurzer Zeit scharren sie, zupfen Gras und sehen einfach glücklich aus. So wie wir.

Diese buntgemixte Schar unserer Neuzugänge besteht aus

Hellbraune = Hybridhühner
Dunkelbraune = Rhodeländer
Schwarzbraune = Marans
Weisse und Graue = Grünleger
Die mit den Karos 🙂 , schwarz, weiß = Deutscher Sperber

Mehr oder weniger regelmässig nehmen wir Hühner, die ansonsten getötet würden, bei uns auf und jedes Mal ist es ein spannendes und sehr schönes Erlebnis.

Wenn man überlegt, dass wir um die 60 Hühner haben dann sollte man meinen, dass wir so in etwa täglich 30 bis 40 Eier bekommen könnten. Tja, da macht man aber die Rechnung ohne den Wirt bzw. ohne die Hühner. Mundraub nennen wir sowas. Wenn wir nicht ganz ganz fix sind, finden wir mit etwas Glück 4 Eier am Tag, den Rest futtern sie selber.

Mal schauen, ob wir sie austricksen oder ob sie irgendwann von alleine so gnädig sind, uns das eine oder andere Ei zu überlassen. Wir würden uns auch bei jedem einzelnen Huhn bedanken.