Gans schön einfallsreich

Gänseschar auf Wiese
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…unsere Gänse. Es herrscht ja nun noch immer die Stallpflicht und unsere gefiederten Freunde finden das gar nicht lustig. Unsere Gänseschar entwickelt tolle Ideen, um sich den Tag zu vertreiben. Vor kurzem plätscherte es ganz gewaltig in deren Stall und wir befürchteten einen Rohrbruch. Aber nein, anscheinend hat einer unserer Gänse den WasserhahnGänsehahn

betätigt und wohl gehofft, dass sich das Wasser zu einem See sammelt, auf dem man dann schön nach draussen schwimmen kann. Die Hühner flüchteten, nachdem sie ihren Durst gestillt hatten, in den noch trockenen Teil des Geflügeldomizils. Ein bisschen profitieren wir von der Stallpflicht – wir finden wieder mehr Hühnereier. Tja, des einen Freud‘, des anderen Leid 🙂

Und so überraschen uns die Tiere nahezu täglich mit ihrem Einfallsreichtum. Wir quittieren das mit mal mehr, selten mit weniger heftigem Lachen.

Unschaf…

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…oder doch Schaf?:-)

Unsere Harmony. Sie lebt seit Mai 2016 bei uns und ist ein ostfriesisches Milchschaf. Wir haben sie damals gemeinsam mit ihrer kleinen Holly übernommen. Holly war sehr krank und ist leider im Schäfchenhimmel. Doch Harmony geht es sehr gut und wir sind schon sehr gespannt, wie sich ihre Wolle verarbeiten läßt.

Harmonie

Jan Lukas

Jan Lukas, Labi Mix, geb. 2006. 2 operierte Hüften in jungen Jahren
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Unser Jan Lukas, liebevoll Luki genannt, war Ende Dezember 2016 in der Klinik, weil wir einen Knubbel an seiner Hüfte festgestellt haben. Das Ergebnis ist ein superdickes Sarkom (das ist ein bösartiger Tumor).

Das braucht niemand und so etwas ist sehr aggressiv. Luki wird nun vorerst mit Schmerzmitteln versorgt und wir schauen, wie es damit geht. Luki ist 11 Jahre alt und ein wunderschöner und sehr lieber Labrador Mischling. Er hat schon im ganz zarten Alter Probleme mit beiden Hüften gehabt und wurde operiert. Bisher ging es ihm wunderbar, aber dieses blöde Sarkom ist nun gar nicht lustig.

Nun müssen wir also überlegen, was wir bei ihm machen. Die Stelle, an der dieses Sarkom sitzt ist ausgesprochen ungünstig und es müsste sehr großflächig ausgeschnitten werden. Zudem streuen Sarkome recht heftig… Alles in allem keine schöne Sache.

Und so stehen wir  vor der Entscheidung – operieren oder nicht operieren? Bedeutet es für einen Hund dieser Größe noch eine Lebensqualität nach einer solch großen Operation? Der Heilungsprozeß wird einiges seiner Lebenszeit in Anspruch nehmen. Klar, wenn wir wüßten, dass der Tumor noch nicht gestreut hat stellt sich die Frage überhaupt nicht. Aber was, wenn irgendwo schon weitere Tumore sitzen und nur darauf warten, aktiv zu werden? Dann hat er eine OP mit entsprechend langer Rekonvaleszenz hinter sich, freut sich ein paar Tage seines Lebens um dann doch nicht völlig gesund zu sein?

Das sind sehr schwere Entscheidungen, die leider getroffen werden müssen. Wir beobachten ihn ganz genau und werden die weitere Vorgehensweise mit der Klinik abstimmen. Aber momentan geht es ihm gut, die Schmerzmittel helfen und er ist damit erst einmal beschwerdefrei. Bei der kleinsten Veränderung stellen wir ihn wieder in der Klinik vor und schauen dann, wie es weitergeht.

Frühsport oder fang das Huhn

Hühnerschar am Baum
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Gestern war ein großer Tag für unsere Hühnerschar, die Impfung gegen die Newcastle Krankheit war fällig. Diese Impfung ist vorgeschrieben, hier gilt kein Wenn und Aber. Die Newcastle Krankheit ist ein Virus, der in erster Linie Hühner befällt. Die Erkrankung zeigt sich durch Apathie, blutigen Durchfall, Fieber, Atemnot und Appetitlosigkeit. Man kann die Impfung mit dem Trinkwasser verabreichen, dazu muss man aber zwingend prüfen, dass auch alle Tiere ausreichend Wasser zu sich nehmen, was uns ein bisschen zu unsicher ist.

Also galt es, unsere Hühnerschar einzufangen und zum Tierarzt zu bringen. Das ist eine sportliche Herausforderung für uns. Unsere Hühner kennen und mögen uns und einige kommen auch zutraulich, wenn man sie ruft. Aber sich einfangen und in Transportboxen setzen lassen geht dann doch über das Verständnis unserer kleinen Freunde hinaus. Manche stossen Schreie aus, als ginge es zum Schafott. Das ist gar nicht schön und tut uns auch in der Seele weh. Hilft aber nicht, was muß, dass muß. So haben wir dann einen sportlichen Morgen, bis alle Hühner endlich sicher verstaut in ihren Boxen sitzen.

Die Impfungen gehen dann eigentlich schnell über die Bühne, jedes unserer 50 Hühner bekommt eine Spritze in den Brustmuskel. Dafür bekommt der Tierarzt ein schönes Andenken in Form eines wunderbaren Hühnerschisses :-).

Gott sei Dank ist diese Impfung nicht so wahnsinnig teuer, aber immerhin lassen wir knapp € 80,00 beim Arzt. Wie oben schon gesagt – was muß, dass muß.

In unserem Stall ist es erschreckend leer und vor allem still. Aber wir wissen ja, sie kommen wieder.

Heute morgen dann bekommen wir die Info, dass ab sofort Stallpflicht gilt. Na Bravo, das wird den Damen und Herren Hühner und Gänsen überhaupt nicht gefallen. Vor allem unsere Gänse werden schon unruhig, wenn sie mal ein paar Minuten später rausgelassen und gefüttert werden. Wir werden versuchen, ihnen das zu erklären. Aber wir wissen genau, dass sie DAS nicht verstehen. Ansonsten sind sie sehr verständig, aber Freiheitsberaubung finden sie mal so überhaupt nicht lustig.

Wie steht es oben? Was muß…..

Und wenn Sie uns vielleicht helfen wollen, drücken Sie einfach auf den Knopf 🙂

Ein blindes Huhn – findet leider kein Korn

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Unsere Hybriden (das sind Hühner, Anm. d.R.) sind nun über sechs Jahre alt, also wahre Methusalemchen. Eine von den Damen ist blind und bekommt eine Extrabehandlung, wird gefüttert und separat gehalten.

Heute, bei dem wunderbaren sonnigen Wetter, so ab mittag, hab ich sie dann zu den anderen nach draußen in die Wiese gesetzt. Sie ist mit den anderen Hühnern stundenlang unterwegs gewesen und hat das Wetter, aber auch die Hühnergesellschaft genossen.

Sie hat gescharrt, ein Sandbad genommen und dann war sie irgendwann einfach weg.
Als es eben dunkel wurde habe ich das Tor der Hühner, wie jeden Abend wenn sie ins Bett gehen, abgeschlossen damit sie über Nacht sicher sind. Nur Brydi fand ich nicht.

Als ich eben zur Gartentüre zurück kam saß sie da, horchend und auf mich wartend dass ich sie endlich ins Bett bringen kann. 🙂

Ich bewundere die kleine beflügelte Dame für ihr Vertrauen und ihre Treue, für ihr Selbstbewusstsein und ihr angenommenes kleines Hühnerglück dass sie nun schon seit 5 Jahren bei und geniessen darf. 🙂

Da geht mir abends noch schnell das Herz auf ……..

Oh Gott sagt der Kater…

Oh Gott sagt der Kater
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Wenn unser Emil, der Abgabekater, sprechen könnte, würde er es genau so formulieren. Emil hat sich übrigens entschlossen zu bleiben. Und uns freut das sehr. Jeden Tag.

HaGe und sein Bein

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Was machst Du mit dem Knie lieber Hans….(OK, das Knie ist ja eigentlich der Ellenbogen aber das passte nicht so schön).

Bei unserem HaGe haben wir eine Verdickung an rechten Ellenbogen festgestellt. Erst einmal nichts dramatisches, so was kommt schon mal vor und ist nicht besonders beunruhigend. weiterlesen

Shawn’s Verwandlung

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Erinnern Sie sich an Shawn? Sein Frauchen ist verstorben und hat dringend um Hilfe gebeten (siehe hierzu auch den Bericht „Eine rabenschwarze Woche“)

Nun, Shawn, fast 12 Jahre alt. ohnehin mit schwerer HD belastet, kam ja ziemlich übergewichtig zu uns. Ihm wurde ein Abspeckprogramm verordnet.  Viel Bewegung, streng abgewogenes Futter und entsprechende Futterzusätze, um ihm seine Bewegungsfreude etwas schmackhafter zu machen. weiterlesen

Unsere Humpty ist im Schäfchenhimmel

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Gerade erhielten wir die traurige Nachricht, dass die kleine Humpty in der letzten Nacht für immer eingeschlafen ist.

Die umfangreichen Untersuchungen in der Klinik ergaben einen massiven Wurmbefall und Parasiten im Blut. Beides führt zu einer akuten Anämie und trotz einer Bluttransfusion hat sie es leider nicht geschafft.

Wir sind sehr traurig, hätten wir ihr doch ein langes und glückliches Leben bei uns gewünscht.

Und wieder zünden wir eine Kerze an 🙁

Schräg, aber glatt. Humpty und ihr Bein

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Humpty  ist in Hannover untersucht worden. Sie hat einen Bruch im linken Oberarm. Operiert werden muss auf jeden Fall, ob eine Platte eingesetzt wird oder ob ein Nagel ausreicht erfahren wir erst morgen.

Das alles ist natürlich nicht so schön, mehr Sorgen bereitet uns jedoch der Schatten auf ihrer Lunge. Ob sie deswegen so merkwürdig gemäht hat, so als würde sie stottern.

Unser kleines Wollfräulein hat nun ein paar Tage Klinikaufenthalt vor sich. Versorgt mit Antibiotika und Schmerzmitteln geht es ihr gut. Sicher hätten wir sie lieber bei uns, aber das geht nun leider nicht.

Dafür bekommt sie ein Spezialverwöhnprogramm, wenn sie wieder hier ist.